Die leisen Schritte vor der Tür!

 

Sabine war hoch erfreut. Ihre Eltern hatten eine Einladung zu einer Geburtstagsparty – und sie einen freien Fernsehabend. Pünktlich um

19 Uhr verließen Papa und Mama das Haus.

Sofort sauste Sabine in das Wohnzimmer und knipste den Fernseher an. Wann konnte sie schon einmal das Programm ganz alleine auswählen? Stets bestimmte Papa, welche Sendung am Abend lief. Sabine machte es sich besonders gemütlich. Auf dem Tisch lagen Chips und Crackers, daneben stand eine Flasche Limo. Genüsslich zippte sie sich mit der Fernbedienung durch die Programme. Doch die Bilder begannen plötzlich zu flimmern ...

 

Sabine bekam ein wenig Angst. Sie versuchte den Fernseher zu reparieren, aber nichts geschah. Auf einmal fiel der Strom aus. Sabine lief ein Schauer über den Rücken. Entschlossen schaltete Sabine das Fernsehgerät aus und ging in ihr Zimmer. Draußen blitzte und donnerte es fürchterlich. Das Mädchen hielt sich die Ohren zu und fing vor Angst an zu weinen. Sie ließ sich auf ihr Bett fallen und versuchte einzuschlafen, aber es ging nicht. Sabine kam sich so alleine vor.

Da! Jetzt hörte sie auch noch leise Schritte, die sich näherten. Schnell verkroch sie sich unter ihrer Bettdecke und zitterte am ganzen Leib. Jetzt begann Sabine ein altes Lied, das sie kannte, zu singen: „Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See“, begann sie. ... Aber da! Was war das?

Irgend jemand kam langsam in ihr Zimmer. Sabine hielt die Luft an. Sie versuchte sich nicht zu bewegen! Aber jetzt war es zu spät!

Eine kalte Hand strich über ihre Bettdecke. Plötzlich riss ein riesiger Mann die Decke aus ihren Händen. Sabine schrie und schrie. Blitzartig verschwand der riesige Mann. Als sie aufguckte, lag sie in ihrem Bett und es war kein Mann zu sehen. Sabine atmete auf und flüsterte: „Puh ich habe nur schlecht geträumt.“

Dann schlief sie beruhigt wieder weiter.

 

The End

 

Maike Schreiner

Klasse 4 b

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